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SILENCE

Concorde Home Entertainment GmbH

7. September 2017

Portugal, 1637: Die Jesuitenbrüder Sebãstiao Rodrigues (Andrew Garfield) und Francisco Garupe (Adam Driver) brechen gen Asien auf, nachdem beide erfahren haben, dass ihr geschätzter Lehrer und Mentor Padre Christovão Ferreira (Liam Neeson) bei seiner Mission in Japan vom Glauben abgeschworen habe und sogar verheiratet sei. In Macao angekommen, hören sie zum ersten Mal die furchtbaren Geschichten aus dem Land der aufgehenden Sonne: Christen sind in Japan von ständiger Verfolgung der Feudalherren bedroht und werden gefoltert. Trotz aller Warnungen begeben sich die Priester mit dem Konvertiten Kichijiro (Yoskue Kubozuka) auf den gefährlichen Weg nach Japan, wo sie von christlichen Dorfbewohnern fürsorglich aufgenommen werden.

Für die jungen Priester beginnt anschließend ein spiritueller Überlebenskampf: Nachdem sie Zeuge der brutalen Inquisition wurden, beschließen Sebãstiao und Francisco, das Land auf getrennten Wegen zu verlassen. Als der Jesuitenbruder Sebãstiao auf der Flucht von den Männern des Inquisitors Inoue (Issey Ogata) festgenommen wird, stellt ihn dieser in Nagasaki vor die Wahl: Entweder er entsagt seiner Kirche und beschreitet fortan den Weg Buddhas, oder weitere Christen und Mitbrüder müssen anstatt seiner leiden. Da Rodrigues zweifelt, aber standhaft bleibt, holt der Inquisitor zum finalen Schlag aus. Während er erklärt, dass das Christentum in Japans Kultur nicht gedeihen könne, präsentiert Inoe Rodrigues seinen ultimativen Beweis: Pater Ferreira. Für Sebãstiao ist vorgesehen, dass der junge Jesuit abermals in die Fußstapfen Ferreiras tritt und den japanischen Staat unterstützt. Der Priester steht am Scheideweg: Soll er alles, an das er je geglaubt hat, verraten – oder zweifelnd an seiner Überzeugung festhalten?

Es war eine Herzensangelegenheit für Regie-Meister Martin Scorsese, den epochalen Besteller SILENCE des japanischen Autors Shūsaku Endō auf die Leinwand zu bringen. Sage und schreibe 28 Jahre hat es gebraucht, bis der Regisseur von Klassikern wie „Shutter Island“, „Taxi Driver“ oder „The Departed“ den Film wirklich umsetzen konnte. Scorsese erfüllte sich mit seinem monumentalen Werk über Glaube und Zweifel einen langgehegten Wunsch seiner glanzvollen Karriere.

In SILENCE erzählt Scorsese, der neben Regie auch am Drehbuch mitschrieb, eine bewegende Geschichte über Glaube, Freundschaft und vom Suchen und Finden der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten. Der Kult-Regisseur konnte für den Film einmal mehr eine beachtenswerte Darstellerrige um sich scharen: in den Hauptrollen brillieren Andrew Garfield („Hacksaw Ridge – Die Entscheidung“) und Adam Driver („Star Wars: Das Erwachen der Macht“) als die jungen Jesuiten-Pater Sebastião Rodrigues und Francisco Garupe, deren Missions-Reise nach Japan sich zu einem spirituellen und leibhaftigen Kampf ums Überleben entwickelt. Im von der Shogun-Regierung beherrschten Land der aufgehenden Sonne müssen sich beide, konfrontiert mit einer maßlosen Gewalt gegen Christen, ihre persönlichen Glaubensfragen stellen. In weiteren Rollen überzeugen unter anderem Oscar®-Preisträger Liam Neeson („96 Hours – Taken“) sowie Japans Filmstar Tadanobu Asano („Thor – The Dark Kingdom“).